Eine Brückenlandschaft
Wer zählt die Brückenbauwerke?
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 Tannwaldbrücken über die Aare bei Olten |
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In der Fluss- und Gebirgslandschaft der Region Olten - Aarburg treffen die Bauleute der Verkehrswege auf zahlreiche Hindernisse. Seit Jahrhunderten bildete die Holzbrücke bei der Stadt Olten den wichtigsten Aareübergang und einen Verkehrsknotenpunkt. Allein auf dem Gemeindegebiet von Olten führen heute nicht weniger als 14 Stege und Brücken über die Aare. Zählt man den begehbaren Düker von Olten dazu, findet man 15 Stellen, wo der Fluss über- oder eben unterquert werden kann, und vor dem Abbruch des alten Kraftwerks Ruppoldingen waren es gar 16. Und schon sind weitere Brücken geplant: die in einem Architekturwettbewerb bestimmte elegante Brücke der Umfahrungsstrasse von Olten mit einem neuen Fahrrad- und Fussgängersteg, und der Steg zwischen der Martin-Disteli-Unterführung beim Bahnhof und dem Aarequai. Die Gesamtheit der Brücken über Bäche, Strassen, Bahnen und Täler in der Region hat wohl noch niemand ermittelt ... Für das Eisenbahnetz sind bei Olten fünf Aarebrücken errichtet worden: - Die erste Tannwaldbrücke der Linie Olten-Trimbach-Läufelfingen-Sissach um 1856
- Die Gäubahnbrücke wenig oberhalb der Holzbrücke von Olten um 1874
- Die neue Tannwaldbrücke vor dem Südportal des Hauensteinbasistunnels um 1912
- Die Kessilochbrücke und
- die Brücke bei Ruppoldingen für die neue Strecke Olten-Rothrist um 1980
Wenigstens zwei Strassenbrücken verdanken ihre Entstehung mehr oder weniger direkt der Eisenbahn: Die erste Bahnhofbrücke von Olten liess die Schweizerische Centralbahngesellschaft um 1874 zusammen mit der Gäubahn bauen (die heutige Brücke stammt von 1952). Und die Trimbacherbrücke entstand um 1914 in erster Linie als bessere Verbindung für die Arbeiter aus Trimbach, die in der Hauptwerkstätte auf der rechten Aareseite angestellt waren.
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